Ein Brief an die Menschen in der Fluglärm- und Schadstoffregion „Frankfurter Süden“

Knut Dörfel                                                                                                  14.08.2013

Klingenberger Str. 10
60599 Frankfurt

BildLiebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Nachbarinnen und Nachbarn, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

seit Eröffnung der neuen Landebahn Nordwest im Oktober 2011 ist die Lebenssituation für alle Bewohnerinnen und Bewohner im Bereich der neuen Start- und Landeflugrouten                                           unerträglich geworden.

Aber wir wehren uns! In bisher 67 Montagsdemonstrationen im Terminal, mit 17 Mahnwachen und einer ganzen Reihe von beeindruckenden Großdemonstrationen und Veranstaltungen haben wir gezeigt, dass wir nicht aufhören werden, unser Recht auf eine lebenswerte Region Rhein-Main zu verteidigen.

Der Flughafenausbau ist mit den Grundwerten unserer demokratischen und den Grund- und Menschenrechten verpflichteten Gesellschaft nicht vereinbar!

Wirtschaftliche Interessen dürfen keinen Vorrang haben gegenüber den Lebensinteressen der betroffenen Menschen.

 Menschen dürfen nicht zu Sonderopfern von Profitinteressen werden.

 Der Flughafenausbau ist nicht raumverträglich und nicht gerechtfertigt. Er ist ein einziger großer Fehler, und Fehler dieses Ausmaßes und mit derartigen Folgen dürfen keinen Bestand haben.

Darum sind die Forderungen des Bündnisses der Bürgerinitiativen legitim und in vollem Umfang zu unterstützen und aufrecht zu erhalten:

 Nachtflugverbot von 22.00 bis 06.00 Uhr – Begrenzung der Flugbewegungen auf höchstens 380.000 – Schließung der neuen Landebahn!

Bei den bevorstehenden Landtagswahlen wird es von größter Bedeutung sein, dass die Wählerinnen und Wähler in der Fluglärmregion deutlich machen, dass sie keine Politik tolerieren, die den Flughafenausbau unterstützt, und auch keine, die sich mit der bestehenden Situation abfinden will

Keiner kann erwarten, dass wir unsere Sache verloren geben!

Keiner kann uns mit dem Argument beschwichtigen, an der unerträglichen Realität sei nichts mehr zu ändern. Es gehe jetzt nur noch darum, das Beste aus der Situation zu machen.

Wer die Forderungen der Bürgerinitiativen als unrealistisch zurückweist, muss bei den Landtagswahlen genauso deutlich die Quittung erhalten wie derjenige, der den Aubau befürwortet und damit wirtschaftiches Wachstum und Profite über die Lebensinteressen und die Gesundheit der Menschen stellt.

Die Landtagswahl bei uns und in der ganzen Fluglärmregion muss ein einziger großer Protest werden, der nicht überhört werden kann!

Nur dann hat unser unverzichtbarer Widerstand gegen das Unrecht des Flughafenausbaus und seine Folgen eine Perspektive!

Sollten die Wahlergebnisse  in unserer Region keine deutliche Sprache sprechen, werden die Politikerinnen und Politiker das als Beweis ansehen, dass der Flughafenausbau, der Lärm und die Gesundheitsbedrohungen für uns von geringer Bedeutung und nicht wahlentscheidend waren.

Sie werden zu ihrem politischen Tagesgeschäft übergehen und unsere Probleme und Forderungen als letztlich bedeutungslos abtun.

Unser Protest muss eine Zukunft haben. Die Wahlergebnisse in unserer Region müssen ein unübersehbares Zeichen setzen. Darum setze ich mich bei den Landtagswahlen dafür ein, dass die Menschen in der Region DIESMAL der Partei DIE LINKE ihre Stimme geben.

DIE LINKE ist die einzige Partei, die die Forderungen der Bürgerinitiativen im Rhein-Main-Gebiet in vollem Umfang in ihr Wahlprogramm aufgenommen hat.

Nur die Parlamentarier der LINKEN um Janine Wissler haben in den letzten Jahren innerhalb und außerhalb des Landtages konsequent und in vollem Umfang die Ziele und die Protestaktionen der Bürgerinititiven unterstützt und mitgetragen.

Helfen Sie mit, dass die Landtagswahl in unserer Region unseren Protest unüberhörbar macht!

Diesmal muss die Problematik des Flughafenausbaus, des Lärms und der Schadstoffe für alle Menschen in der Fluglärmregion wahlentscheidendes  Kriterium sein.

2013 bei der Landtagswahl in der Fluglärmregion:

Diesmal DIE LINKE wählen!

DIE LINKE mit Janine Wissler in den Landtag!

 Sollten Sie Fragen oder Anregungen haben oder den Gedankenaustausch wünschen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie meine Internetseite zu den Landtagswahlen, rufen Sie mein Wahlkampf-Telefon an oder schreiben Sie mir eine Email.

Internet: http://www.knutdoerfel.de
Telefon zur Landtagswahl: 0175 376 086 1
Email: knut.doerfel@die-linke-hessen.de

Der Brief als PDF-Datei, wie er seit 14.08.2013 verteilt wird:
Brief an alle Menschen in der Fluglärmregion 21-08-1013

Eine Antwort zu “Ein Brief an die Menschen in der Fluglärm- und Schadstoffregion „Frankfurter Süden“

  1. Ernst-Ludwig Elger

    Hallo Herr Dörfeld,
    was sagen Sie denn dazu, dass die Stadt Fkörsheim auf der einen Seite gegen den Fluglärm ist und sogar Hausaufkäufe getätigt wurden, andererseits neues bauland für Wohnungen ausgewiesen wurde. Das passt doch nicht.
    Desweiteren, was würden Sie denjeneigen sagen, die ihren Job bei Fraport verlieren würden, wenn drastisch eingeschränkt würde.Die ganze Region würde, ähnlich wie bei dem Abzug von deutschem und amerikanischem Militär, ganze Regionen in Schwierigkeiten bringen
    Mir fehlt zb.B. eine Initiative+Forderung, dass wir eine Bürgerversicherung mit gedeckelter rente bekommen,dass die Beitragsbemessungsgrenze aufgehoben wird in allen Bereichen, mit Rentendeckelung.Die Krankenkassenbeiträge könnten enorm gesenkt werden, wenn jedes Einkommen mit dem Prozentsatz für alle eingeführt würden.Es ist doch ungerecht, dass ausgerechnet die „Geringverdiener“ vollen Satz zahlen und die Grossverdiener nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze.
    Wie sieht es aus mit Verschwendung im Öffentlichen Bereich.
    Wie sieht es aus mit der zur Verantwortung ziehen von Entscheidungsträgern in Politik und Banken.
    Mahnen Sie Frau Merkel.Sie hat im beisein von herrn Steinbrück ,siehe Sendung im HR-FS,gesagt, dass die Verantworlichen der Bankenkrise zur Verantwortung gezogen würden.Erfolg?Keiner bis jetzt.
    usw.

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